Verkehrs- und Bürgerverein
Elmshorn e.V.

Tarascon

Tarascon in Frankreich
Lage: Südfrankreich
Einwohner: ca. 15.800 (2019)

Städtepartnerschaften

•   Beit She'an, Israel
•   Elmshorn, Deutschland – seit 1987
•   Fraga, Spanien
•   Neviano degli Arduini, Italien
•   Porrentruy, Schweiz – seit 1969
                                                                                •   Tarascon-sur-Ariège, Frankreich – seit 2017

Tarascon
Seit 37 Jahren Elmshorns Partnerstadt. Eine kleine Stadt mit ca. 15 Tausend  Einwohnern im Herzen der Provence. Ein schönes Schloss, ein mittelalterlicher Stadtkern, altes Rathaus. Tarascon ist weltweit durch die literarische Gestalt des Tartarin und das Stadtfest bekannt.

Die Stadt liegt am östlichen Rhôneufer, zwischen Arles und Avignon, die jeweils 20 Kilometer entfernt. Auf der gegenüberliegenden Flussseite befindet sich das Städtchen Beaucaire. Die beiden Städte sind über eine Rhônebrücke verbunden.
Tarascon wurde im Jahre 48 von den Römern gegründet. Die Stadtgeschichte wird von der Legende des Ungeheuers,  der Tarasque geprägt, das am Rhôneufer, der damaligen Stadt Nerluc viele Menschen angeblich verschlungen hat.

Nach mehreren Versuchen, die Tarasque zu bezwingen ist es der Heiligen Martha gelungen sie zu zähmen, und zwar (so die Legende) mir einem Kreuz und Weihwasser. Dieser Legende verdankt die Stadt auch den heutigen Namen Tarascon.

Im Ortsteil Saint-Gabriel, befand sich der römische Kreuzungspunkt der Via Domitia mit der hier endenden Via Aurelia.

Die Stadt wurde von Juni bis August 1944 während des Zweiten Weltkriegs durch alliierte Bombenangriffe beschädigt. Die Bombenangriffe, die auf die Brücken über die Rhone abzielten, um den deutschen Rückzug zu behindern, zerstörten Teile der Altstadt. Der erste Bombenangriff fand am 25. Juni 1944 statt. Am 16. August 1944 wurde die Spitze des Kirchturms der Église Sainte-Marthe zerstört.
Politisch gehört die Stadt zum Arrondissement Arles, und ist Verwaltungssitz des Kanton Tarascon.
Jeweils am Dienstag wird der Wochenmarkt mit einem großen Angebot an Lebensmitteln, Textilien (provenzalische Stoffe), Kleidern, etc. abgehalten, ein kleinerer Lebensmittelmarkt findet am Freitag statt.
Im November und Dezember wird ein Marché aux Santons abgehalten, an dem die typischen provenzalischen Krippenfiguren, die Santons, angeboten werden, und ein Weihnachtsmarkt.

Das war das Stadtfest 2022 "Les Fetes de la Tarasque" in Tarascon

Auch in Tarascon gab es eine zweijährige Pause, d.h. 2020 und 2021 gab es Corona bedingt kein Stadtfest.
Umso mehr haben alle schon auf das Stadtfest 2022 gewartet. Und den Veranstaltern ist es gelungen, wieder viele Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Der Höhepunkt war wieder der große Umzug. Dieser fand  am Sonntag, den 26. Juni statt. Viele Gruppen haben daran teilgenommen. Für jemanden, der schon viele Umzüge dort miterleben durfte, war dieser etwas weniger auf die Traditionen gerichtet...aber alle Achtung, dass so viele Beteiligte motiviert werden konnten. Es sollten etwa 800 gewesen sein. Neu war auch der Streckenverlauf: der Umzug hat die Zuschauer zweimal passierte. Tolle Idee.


Das Tarasque Fest, das wichtigste Ereignis des Jahres, richtet sich vier Tage lang an alle Zuschauer, um sich mit Familie und Freunden im Herzen von Tarascon zu treffen. Jedes Jahr im Juni lädt uns das Tarasque Fest ein, Tarascon, seine Legenden und seine großen Persönlichkeiten, einschließlich des Lebens zur Zeit des guten Roy René, dank der mittelalterlichen Assoziationen, die das Schloss das ganze Wochenende über beleben, (wieder) zu entdecken.
Während der Feierlichkeiten finden wir den Course de la Tarasque, der zu einem beliebten Fest führt, das man mit der Familie teilen kann, aber auch Tartarin de Tarascon, das uns herzlich willkommen heißt, oder die große Parade der Tarasque.
In den letzten drei Jahren sind mehrere Neuheiten entstanden: Dies ist der Fall des Tarasque Junior, bei dem junge Tarasconnais zu Initiationen und Entdeckungen rund um die Legende des Tarasque eingeladen werden. Es gibt auch die Marche des Tartarins, eine große theatralische Familienwanderung, die eine 12 km lange Wanderung auf den Spuren von Alphonse Daudet und seinem Helden Tartarin bietet.
Seit einigen Jahren versuchen die Veranstalter, durch die Wiederbelebung der Prozession von Sainte-Marthe, liturgische Animationen und das mittelalterliche Bankett wieder an ihre Ursprünge anzuknüpfen.

Veranstaltungen in Tarascon und in der Umgebung 2024


Traditions Camarguaises

18. - 19. Mai 2024

41. Blumenfest

7. - 10. Juni 2024

Fete du cordage 


Marche des Tartarin


Fete de la Musique

28. Juni bis 1. Juli 2024

Tarasque-Fest


Magie du Classique


Feria de la Jouvènco

13. und 14. Juli 2024

Féte Nationale (Nationalfeiertag)


World Music Festival

29. November bis 1. Dezember 2024

Der Santon Markt

7. bis 8. Dezember 2024

Das wunderbare Kinderweihnachtsfest

 



















Mehr Informationen und Inhalte unter: tarascon en provence.com / Guide Des Festivités 2023


Weihnachtsmarkt 2023 in Tarascon

Es gehört schon zur Tradition, dass auch die Partnerstadt Elmshorn beim Weihnachtsmarkt in Tarascon vertreten ist. Fünf Personen aus Elmshorn, an den Fischerhemden zu erkennen, betreiben einen Infostand und eine "Grillstation". Natürlich gehören auch Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten dazu. Das Programm des dreitägigen Festes lässt die die ca. 1400 Kilometer lange Fahrt vergessen. Die Rückfahrt ist genauso lang, aber da sortiert man die Erinnerungen...dann geht es noch.

Unterkünfte in Tarascon und Umgebung


Les Echevins***
Im Zentrum von Tarascon liegt dieses Haus aus dem 17. Jahrhundert. Es ist im typisch provenzalischen Stil eingerichtet und bietet den Gästen helle und geräumige Zimmer. Im Restaurant Le Mistral gibt es das tägliche Frühstücksbuffet und auf dem Speiseplan stehen Speisen der lokalen Küche. Sie wohnen in Zimmern mit TV, Telefon und Bad, die bequem mit dem Aufzug erreichbar sind. Im gesamten Hotel gibt es kostenfreien WLAN-Zugang.
Das Les Echevins ist 400 Meter von der Kirche Ste. Marthe und 300 Meter vom Schloss entfernt.
Avignon oder Arles sind in jeweils ca. 30 Fahrminuten erreichbar.


Hotelzimmer: 40
26, boulevard Itam - 13 150 Tarascon
Tel.: 04 90 91 01 70
Fax: 04 90 43 50 44
www.hotel-echevins.com
contact@hotel-echevins.com

Hotel des Artistes **

In einem Herrenhaus aus dem 17. Jhd. im Zentrum   von Tarascon befindet sich das Hotel. Einige Zimmer haben direkten Zugang zur Terasse des Hotels. WLAN steht im gesamten Hotel kostenfrei zur Verfügung. Jedes Zimmer hat seinen eigenen, individuellen Stil und verfügt über TV und Bad sowie antike Möbel.
Neu ist aber, dass das Hotel einen neuen Besitzer hat. Die neuen Besitzer, ein Ehepaar, haben inzwischen einige Umbaumaßnahmen vorgenommen. Da das Hotel in der Nähe des Theaters liegt, hat es auch einen neuen Namen bekommen. Auch einige dekorative Elemente zeigen die Verbindung zur Kunst. Wie bei allem, was neu ist, gibt es auch Gegenmeinungen. Man kann nur hoffen, dass der provenzalische Charakter nicht verloren gegangen ist. Auf jeden Fall ist das Hotel sehr zu empfehlen.


Hotelzimmer: 11
Adresse und Tel. Nr. wie nebenan
noch: www.hotel-provence-tarascon.com

Und so sieht der neue Frühstücksraum aus.
Wir lassen uns überraschen, ob das Frühstück mit Salvatore Dali oder Frida Kahlo im Rücken auch gut schmeckt.
Bestimmt !!!




Hotel du Viaduc
Die 16 Zimmer bestechen durch eine geschmackvolle Einrichtung. Sie wurden zudem alle renoviert. Bei schönem Wetter können sich die Gäste auf der reizvollen Terrasse im Schatten oder inmitten der Blumen im Garten entspannen. Ihr Fahrzeug können Sie auf dem Privatparkplatz des Hotels abstellen
Hotelzimmer: 16
9, rue du Viaduc - 13 150 Tarascon
Tel.: 04 90 91 16 67   Fax: 04 90 91 16 67
www.hotelduviaduc.com
hotel-du-viaduc@orange.fr

Camping Tartarin**
Route de Vallabrègues - 13 150 Tarascon
Tel.: 04 90 91 01 46   Fax: 04 90 47 64 54
www.campingtartarin.fr
campingtartarin@wanadoo.fr

Jugendherberge
Auberge de Jeunesse
31, boulevard Gambetta - 13 150 Tarascon
Tel: 04 90 91 04 08   Fax: 04 90 91 54 17
www.fuaj.fr
tarascon@fuaj.org

Hotels im direkten Umland von Tarascon
Le Mas des Comtes de Provence***
Petite route d´Arles - 13 150 Tarascon
Tel.: 04.09.91 00 13   Fax: 04 90 91 02 85
www.mas-provence.com
valo@mas-provence.com

Les Mazets des Roches***
Das Hotel Les Mazets des Roches ist nur wenige Fahrminuten von Tarascon und
Fontvieille  entfernt. Es verfügt über Zimmer mit eigenem Balkon und 2 Swimmingpools.
Route de Fontvielle - 13 150 Tarascon
Tel.: 04 90 91 34 89   Fax: 04 90 43 53 29
www.mazets-des-roches.com
mazets-roches@Wanadoo.fr

Hôtel Mas Vidau
Das Hotel liegt ca. 15 Fahrminuten von Tarascon in Richtung Saint-Rémy-de-Provence
entfernt. Es verfügt über 8 Zimmer, von denen jedes sehr schön, der Region angepasst
ist. Die Zimmer sind klimatisiert, verfügen über TV und Internetanschluss; alle haben Bad
und Toilette. Zum Hotel gehört ein schön angelegter Garten mit einem Swimmingpool.
Die Eigentümer sprechen auch Englisch.

Hotelzimmer: 8
13103 Saint-Étienne-du-Grès, Impasse André Vidau
Tel.: 04 90 47 63 71
http://masvidau.free.fr
anraffy@wanadoo.fr

L´Abbaye Saint-Michel-de Frigolet
Abbaye Saint-Michel-de-Frigolet - 13 150 Tarascon
Tel.: 04 90 90 52 70   Fax: 04 90 95 75 22
www.frigolet.com
hotellerie@frigolet.com

Hotel Lemon
ZAC du Roubian - 13 150 Tarascon
Tel.: 08 91 70 54 03   Fax: 04 90 91 08 06
http://france.express-hotel.net/hotel-formule-1

Camping Saint-Gabriel**
Route de Fontvieille - 13 150 Tarascon
Tel.: 04 90 91 19 83
www.campingsaintgabriel.com
contact@campingsaintgabriel.com

Kleines Reiselexikon


Pont du Gard
Der Pont du Gard ist ein römischer Aquädukt im Süden Frankreichs auf dem Gebiet der Gemeinde Vers-Pont-du-Gard im Departement Gard. Die Brücke ist von beeindruckender Höhe und beinhaltet einen der am besten erhaltenen Wasserkanäle aus der Römerzeit in Frankreich. Der Pont du Gard zählt zu den wichtigsten erhalten gebliebenen Brücken-bauwerken der antiken römischen Welt und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Südfrankreichs.
Übersetzt bedeutet der Name Gard-Brücke. Der Fluss wird heutzutage Gardon genannt, von ihm leitet sich der Name des Departements ab. Das Bauwerk wurde gebaut, um das Tal des Gardons zu überwinden. Etwa 20 000 Kubikmeter Wasser flossen über das Aquädukt nach Nimes. Der Gesamthöhenunterschied auf der Gesamtlänge von 50 km war nicht höher als 12 m. 

Die Brücke ist 49 m hoch und umfasst drei Etagen:

Untere Ebene: 6 Bögen, 142 m lang, 4 m breit, 22 m hoch.

Mittlere Ebene: 11 Bögen, 242 m lang, 4 m breit, 20 m hoch.

Obere Ebene: 35 Bögen, 275 m lang, 3 m breit, 7 m hoch.

Auf der oberen Ebene verläuft die rechteckige Wasserrinne, die 1,80 m hoch und 1,20 m breit ist und ein Gefälle von 

0,4 % hat. Ist heute nicht mehr begehbar.

Auf jeden Fall besuchen!  Es gibt einen riesigen Parkplatz davor. 


Beaucaire

Beaucaire liegt am anderen Ufer der Rhone. Schon im 13. Jhd. eine lebendige Messestadt. Der pittoreske Hafen und die in den letzten Jahren kontinuierlich restaurierte Altstadt laden zum Bummeln ein. Auf einem Hügel liegt das Schloss von Beaucaire, das nicht so gut erhalten ist, wie das von Tarascon, liegt jedoch in einer sehr schönen Anlage. Jeden Sonntag findet in der Stadt ein Wochenmarkt statt.
Der Weg von Tarascon nach Beaucaire ist nicht weit. Nur zu Fuß über die Brücke und schon ist man am Hafen, wo es viele Restaurants gibt.


Abtei Montmajour

Ursprung war eine Eremitengemeinschaft, die sich hier  im 10. Jhd. zurückgezogen hat und den Friedhof betreut hat. Damals war es ein Sumpfgebiet, das erst im 17. Jhd. trocken gelegt wurde. Im 15. Jhd. kamen hier alljährlich bis zu 15 Tausend Pilger zu den Splittern des hl. Kreuzes. Das Klostergebäude stammt aus dem 17. Jhd., das nach der fr. Revolution als Steinbruch benutzt wurde. Seit einigen Jahren wird es renoviert und für Ausstellungen genutzt.

Les Baux

Les Baux ist heute neben Aigues-Mortes,  Pont du Gard u. a. einer der touristischen Höhepunkte der Provence. Der Ort ist eine Ansammlung von Boutiquen von Kunst- und Souvenirhändlern, Restaurants, Eisverkäufern und anderen üblichen Läden an solchen Orten. Der Zutritt zur Ruine muss mit hohem Eintrittsgeld bezahlt werden. 

Bei gutem Wetter hat man von der Ruine einen einmaligen Rundblick über die Provence bis zum Mittelmeer.
Seit dem 16. Jahrhundert begingen die Schäfer am Heiligen Abend die fête de pastrage, die berühmte Hirtenmesse. Dabei verkündet der

hinter dem Altar verborgene Engel den Hirten im hinteren Teil der            Église-Saint-Vicent die Geburt des Gottessohns. Die Hirten treten in          Begleitung von mit Obst und Blumen geschmückten Schäferinnen 

vor, tanzen und singen traditionelle Weihnachtslieder. 

1822 wurde die Bedeutung des braun-violetten Minerals entdeckt, das in der Nähe gefunden und nach Les Baux Bauxit genannt wird: Es enthält eine Aluminiumverbindung und kann deshalb zur Aluminiumher-stellung benutzt werden. Die Förderung wurde Ende des 20. Jahr-hunderts eingestellt. Einen großen Einfluss auf die Landschaft kann man aber nicht feststellen.


Carrières de Lumières
Im Herzen der Alpillen liegt der unterirdische Steinbruch (s. Les Baux), in dem eine weltweit einzigartige monumentale Multivisionsschau angeboten wird. Die Themen wechseln jährlich. Die Steinbrüche sind durch jahrelangen Abbau  von Bauxit und Kalkstein entstanden. 

2022 war das Thema: Venedig. Grandios! 


Hinweis: da die Entfernung gering ist, sollte man den Besuch hier mit einem Besuch in Les Baux verbinden. Eintritt nicht gerade günstig, aber  der Besuch ist es wert. 


Les Saintes-Maries-de-la-Mer
Direkt am Mittelmeer liegt das Dorf Les Saintes-Maries-de-la-Mer, das noch zu Zeiten van Goghs ein kleiner Fischerort war. Seit einigen Jahrzehnten spielt hier der Badetourismus eine wichtige Rolle. Der Ort hat aber eine lange Geschichte, wie römische Mauer, Gewölbe-und Säulenreste beweisen, die schon 1448 unter der Kirche entdeckt wurden. Diese ist den heiligen drei Marien gewidmet: Maria Jacobäa, Mutter des Jacobus d. J., Maria Salome, die Mutter des älteren Jacobus und des Johannes, sowie Maria Magdalena, außerdem ihrer Magd Sarah. Diese soll gemäß der Überlieferung eine Zigeunerin gewesen sein. Alljährlich am 24. und 25. Mai ein farbenprächtiges Fest der

 Zigeuner gefeiert. Höhepunkt ist, wenn die Staue der Sarah von der Kirche aus ins Meer und wieder zurückgetragen wird, um anschließend neu bekleidet zu werden. Die Kirche des Ortes wirkt von außen wie ein starkes Bollwerk, denn um den ganzen Bau herum führt ein Wehrgang aus dem im 14. Jahrhundert. Über dem Chor erhebt sich ein Aufbau, der wie ein Wehrturm aussieht, in Wirklichkeit aber eine Kapelle ist. Der Hauptbau, das Langhaus und der leicht eingezogener Chor wurden in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet. Zu diesem Bau gehört auch die Oberkapelle, die ursprünglich dem hl. Michael geweiht war. Seit dem 19. Jahrhundert stehen hier die Reliquienschreine der hl. Marien. 

Attraktion: gegen eine kleine Eintrittsgebühr kann man auf das Dach der Kirche Steigen und den Ausblick auf die Camargue und den Ort genießen.


Roussillon, Gordes und die Abtei Sénanque

Ein Vorschlag für eine Tagestour. Die drei Orte liegen nicht weit von einander und von Tarascon entfernt. 


Roussillon

Die Kleinstadt mit 1323 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) liegt am Fuße des Luberon-Massivs und ist als eines der Plus beaux villages de France (schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert.

Bekannt ist der Ort vor allem durch seine ockerhaltige rote Erde, die als Rohstoff zur Herstellung von Farben verwendet wird. Hier bauten bereits die Römer, die das Dorf vicus russulus (rotes Dorf) nannten, Ocker ab. Roussillon war bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts Zentrum des Ockerabbaus, der bis 1930 noch betrieben wurde. Heute existiert nur noch eine Farbenfabrik zur Besichtigung (Ancienne Usine Mathieu). Ferner liegt am Ortsrand der Sentier des Ocres, der Ockerlehrpfad. Der Abbau hat merkwürdigerweise die Landschaft nicht verschandelt, sondern sie zu einer bizarren Märchenwelt gemacht, zu „Felsen aus Gold und Blut“. Von bestechender Schönheit ist vor allem der Kontrast der tiefgrünen Pinien zur Wärme dieser Wüstenfarben.
Die Weinberge im Umland von Roussillon gehören zur Appelation Côtes du Ventoux. Mehr als 120.000 Besucher jährlich und der Tourismus bestimmen heute das Leben der Stadt.


Gordes

Die Gemeinde liegt auf einer maximalen Höhe von 635 m in der historischen Region Provence, genauer im Luberon, der den Status eines regionalen Naturparks hat. Dort ist der Ort an der Südflanke der Hügelkette Monts de Vaucluse auf einem Felsvorsprung aufgepfropft und thront über dem Tal des Flusses Coulon (auch Calavon genannt) gegenüber dem Luberon-Gebirge. Das Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Luberon.
Nach Avignon in Westen fährt man 38 km und nach Cavaillon im Südwesten 19 km.
Die Kelto-Ligurer erkannten die strategisch günstige Lage des Orts und errichteten ein wehrhaftes Oppidum, um der Stadt Cavaillon Deckung zu geben. Überreste einer römischen Straße beweisen, dass die Stätte auch nach der Eroberung Galliens von Bedeutung war.

Das Chàteau gilt als das bedeutendste Renaissance-Schloss der Provence. Es kommt auch kein Zweifel auf, wenn man vor den Türmen der Nordfassade steht. Kaum zu glauben, aber dass gesamte Ensemble wurde dem Verfall preisgegeben. Erst der ungarische Maler und Graphiker Victor Vasarely rettete das Schloss vom Verfall. Heute sind dort etwa 300 Werke des flämischen Pop Art Malers Pol Mara zu sehen.


Heute lebt die Gegend vorwiegend vom Tourismus. Zahlreiche Arbeitsplätze bieten die Gastronomie, Immobilienagenturen und Kunstgalerien. Gefragte kunsthandwerkliche Erzeugnisse sind die lokal hergestellten Santons (Krippenfiguren)und gewebte Stoffe. Das Umland gehört zum Weinbaugebiet Côtes du Ventoux. Im Übrigen beliefert die Gegend den lokalen Markt mit Oliven, Kirschen, Mandeln, Trüffeln, Lavendel, Tafeltrauben und Eichenholz für Fassbinder.


Abtei Sénanque

In einem malerischen Tal, unweit Gordes liegt inmitten Lavendelfelder liegt die Abtei Senanque. Die Zisterziensermönche gründeten diesen Ort im Jahre 1148. Seitdem wechselte das Schicksal der Abtei Senanque immer wieder, vom reichen Kloster bis zum verlassenen Ort. Seit einigen Jahren leben wieder Mönche in der Abtei. Einige Räume können besichtigt werden, andere werden noch heute von den Mönchen zum Gebet und zum Leben genutzt und können daher nicht besichtigt werden. Die ganze Abtei besticht durch ihre schlichte Einfachheit und hat sich mittlerweile zu einem Wahrzeichen der Provence entwickelt. Ein Besuch lohnt besonders im Juni – Juli, zur Zeit der Lavendelblüte.
Die Abtei über Mittag geschlossen, d.h. 11:30 Uhr ist letzter Einlass, dann ist bis 14:00 Uhr geschlossen. Die Besichtigung kostet ca. 5 € und lohnt sich unbedingt.
Man sollte auf angemessene Kleidung achten, auch trotz der Hitze draußen.
Im Klosterladen gibt es so ziemlich alles, was irgendwie mit Senanque zusammenhängt.


Arles, Avignon, Nimes sind Orte, die jede und jeder schon mal gehört hat. Praktisch ein Muss, wenn man in der Provence Urlaub macht. Diese Orte zu beschrieben würde diese Internetseite überfordern. In jedem Reiseführer gibt es ausführliche Informationen zu diesen Städten. Von Tarascon sehr schnell zu erreichen. Aber man sollte schon für jeden dieser Orte mindestens einen Tag zur Verfügung haben. 


Und trotzdem möchte ich auf ein ganz neues Objekt in Arles hinweisen. Vor allem, weil in den älteren Reiseführern es noch nicht erwähnt wird. Es geht hier um LUMA Park mit dem markanten Tower, der sich zum neuen Wahrzeichen von Arles entwickelt. Von der Arena sind es ca. 15 Minuten zu Fuß. Vom Aussichtsplattform des Turmes hat man eine wunderbare Sicht auf Arles und die nähere Umgebung.


Der Frank Gehry Turm

Der Turm erhebt sich über Arles und erscheint wie eine futuristische Struktur mit fast 11.000 Edelstahlpaneelen, die in der provenzalischen Sonne glänzen. Die glitzernde Fassade soll an Van Goghs Gemälde Sternennacht erinnern. Der Turm ist Zentrum eines neuen "kreativen Campus" namens Luma Arles, einem multidisziplinären Kunst- und Kulturkomplex auf einer Fläche von über 27 Hektar, dem Standort ehemaliger Eisenbahnwerkstätten. 

An der Basis des Turms befindet sich eine riesige Rotunde aus Stahl und Glas, ebenfalls von Gehry, die den Spitznamen Trommel trägt, eine Struktur, die vom berühmten römischen Amphitheater der Stadt inspiriert wurde. Luma Arles ist eine Ideenschmiede für Kultur und Ökologie.  

Architektur, Kunst, Forschung und Umweltschutz greifen hier ineinander. In einem der Gebäude befindet sich das Luma-Atelier, eine Art Design- und Forschungslabor. Über zehn Mitarbeiter suchen nach lokalen Ressourcen, um neue, weniger umweltbelastende Materialien zu entwickeln. Einige kamen im Gehry-Turm zum Einsatz, wie die Paneele aus dem Salz der Camargue, dem Naturschutzgebiet südlich von Arles.

Hier noch einige Zahlen:

Höhe: 56 Meter;  12 Etagen: Fassade:  11 000 Paneelen aus Edelstahl;  53 Glasboxen

Rotunde: Durchmesser: 54 Meter; Höhe: 18 Meter: Glasfläche: 670 Tonnen 


Nimes

Maison carrée (Rechteckiges Haus) in Nimes ist einer der am besten erhaltenen Tempel auf dem Gebiet des römischen Reiches. Errichtet zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr.. Ein hervorragendes Bespiel eines Podiumstempels. Der Tempel erhebt sich auf einem 2,85 m hohen Podium; ist 26,42 m lang und 13,54 n breit. Ein Drittel der Gebäudelänge nimmt die Vorhalle mit zehn Säulen ein.

Im fünften Jahrhundert zu einer Kirche geweiht, später Versammlungsort der städtischen Senatoren, ein Stall während der französischen Revolution und Lagerraum des Stadtarchivs. 1823 Museum. Bewegte Geschichte, die vor der Zerstörung schützte. Heutzutage gelegentlich für Ausstellungen genutzt.

2023 als Unesco-Weltkulturerbe eingetragen.


Sehenswertes in Tarascon


Das Tarasque-Fest
Die Geschichte der Tarasque ist eng mit zwei Namen verbunden: mit der Heiligen Martha von Bethanien, der Gastgeberin Jesu, und dem König René, dem Herzog von Anjou und Grafen der Provence, dem belesensten  und musischsten Fürsten seiner Epoche.  Am 14. April 1474 führte der König eine große Neuerung im Schloss ein: die „Spiele der Tarasque“. Der König erfand diese Spiele, um mit allen Bewohnern der Stadt ein gemeinsames Fest zu feiern, bei dem alle Klassen vertreten waren. Damit versuchte er, die sozialen Unterschiede auszugleichen und das Motto der Stadt, „Concordia felix“ (Glückliche Eintracht), mit Leben zu füllen. Um einen korrekten Ablauf der Spiele zu gewährleisten, bedurfte es nicht weniger als hundert Hauptfiguren, ebenso vieler Nebenrollen und der wichtigsten Zünfte. An diesem Tag zogen sich die Bewohner ihr schönes Zeremonienkostüm an. Die Parade begann am Rathaus und die verschiedenen Zünfte schlossen sich dem Umzug an. Sie trugen ihre Attribute und ihre Banner, spielten ihre Musik und nahmen an der Messe in der Stiftskirche teil. Nach der Messe schlenderte die Parade durch die Straßen der Stadt und die Spiele konnten beginnen. Viel hat sich bis heute nicht geändert. König René setzte die Gestalt der Tarasque in 

seinen Statuten fest: ein Ungeheuer mit einem Löwenkopf und schwarzer Mähne, einem Schildkrötenpanzer, Fang-

zähnen und Stacheln, einem Fischunterleib und einem Reptilien-
schwanz, das durch die Nüstern lange Funkengarben versprüht, die von innen gezündet werden. Insgesamt sechs Männer im Inneren, um es zu tragen. Im Laufe der Zeit hat die Tarasque Weltruhm erlangt. Sie hat an den Feierlichkeiten zur Weltausstellung in  Paris, an denen der Rhône in Genf und an der Kolonialausstellung in Marseille teilgenommen. Seit 1900 Jahren wird der Tarasque in langer, lebendiger Tradition gedacht. In ihrer heutigen Form gibt es sie seit etwa fünf Jahrhunderten.



Das Schloss von Tarascon

Das Schloss von König René. Die heutige Burg ersetzte eine Festung, die an der Stelle der römischen Stadt errichtet wurde, um die Grenze der Provence zu überwachen. Nach der Zerstörung, die 1399 von den Banden von Raymond de Turenne verübt wurde, beschloss die Familie Anjou, es vollständig wieder aufzubauen. Der Bau der heutigen Burg von Tarascon wurde 1401 von Ludwig II von Anjou begonnen. Der Bau wurde von seinem ersten Sohn, Ludwig III. von Anjou, fortgesetzt und 1449 von seinem zweiten Sohn, René I. vollendet. Daher wird das Schloss oft als le château du roi René (Schloss des Königs René) bezeichnet. Es wurde im 17. Jahrhundert in ein Militärgefängnis umgewandelt, bis es 1932 vom Staat erworben wurde. Es besteht aus zwei unabhängigen Teilen: dem Süden, dem Herrenhaus, flankiert von runden Türmen auf der Stadtseite und Flussseite mit bis zu 48 m hohen Mauern und quadratischen Türmen und dem Norden, dem unteren Hof, der die rechteckigen Konstruktionen verteidigt. Es liegt direkt am Ufer der Rhône gegenüber dem Château de Beaucaire und in der Nähe der Stiftskirche St. Martha.

"Heilige Martha" - Kirche

Die Gründung einer ersten christlichen Gebetskirche geht zurück auf das Jahr 50 n.Chr. Im Jahre 500 kam der Frankenkönig hierher, um am Grab der Heiligen Martha zu beten. 1187 wurden die Reliquien ans Tagesslicht gebracht und an dieser Stelle eine Romanische Kirche erbaut und 1197 eingeweiht. Im Laufe der Zeit fanden zahlreiche Umbauten statt, so dass heute Elemente der Romanik, der Gotik und sogar der Spätrenaissance ineinander greifen.

 

Souleiado

Geschäftigkeit verbirgt sich hinter einem Firmenschild. In der Manufaktur der Familie Deméry werden wunderschöne Baumwollstoffe hergestellt, die mit alten Mustern bedruckt werden und in alle Welt verschickt werden. Das Licht der Provence spiegelt sich wieder in den Farben und Motiven der Stoffe. Mit ca. 40 Tausend alten Mustern ist "Souleiado" ohne Konkurrenz. Heute befindet sich hier im Stammhaus nur noch ein sehr schicker Verkaufsladen und ein kleines Museum. Die Stoffe werden in Lyon gedruckt und genäht wird in Tarascon nicht mehr. Die Qualität ist aber immer noch außerordentlich, was an den Preisen sichtbar wird. 


Empfehlung
Da eine der Hauptfiguren (nicht nur) des Stadtfestes die Person des Tartarin ist, ist es empfehlenswert etwas über diese literarische Figur, 

die Tarascon weltweit berühmt gemacht hat, zu erfahren. Es geht am besten, indem man das Buch "Tartarin von Tarascon" von  Alphonse Daudet noch vor der Reise gelesen hat. Es gibt das Buch natürlich auch in deutscher Sprache. Zu bekommen über den Buchhandel oder ebay und / oder amazone - sehr viele Angebote zu günstigen Preisen.

Literatur zum Thema Tarascon / Provence

Peter Mayle „ Mein Jahr in der Provence „
Droemer Knaur Verlag – ISBN: 3-426-61744-7

Peter Mayle „ Toujours Provence“
Droemer Knaur Verlag – ISBN: 3-426-61746-3


Droemer Knaur Verlag – ISBN: 3-426-61913-X

Peter Mayle „Ein guter Jahrgang“
Karl Blessing Verlag – ISBN: 3-89667-125-1

Peter Mayle "Vive la fête! Eine kulinarische Tour de France"
Goldmann Verlag - ISBN: 3-442-46494-4

Alphonse Daudet  "Tartarin von Tarascon"
div. Verlage

Mitbringsel aus der Provence

In der Provence finden Sie wunderschöne Mitbringsel, für die Sie sich nicht finanziell verausgaben müssen. 

Besonders geeignet sind Erzeugnisse, für die die Provence so berühmt ist, wie:

  • Santons - Krippenfiguren aus Ton oder anderem formbaren Material. Diese Figuren gibt       es in vielen Größen. Vorsicht, die kleinsten sind nicht immer die billigsten. Auf die     Verarbeitung achten,
  • Tonwaren, Fayencen – Kacheln, Geschirr und Gegenstände aus dünnem Ton, die mit Glasur überzogen sind,
  • Stoffe – in bunten Farben. In den Souleiado-Geschäften gibt es die berühmten, aber sehr teuren Stoffe. Man bekommt    die Stoffe auch günstiger, es sollte jedoch auf die Qualität geachtet werden,
  • Handgeflochtene Körbe,
  • Bade- und Toilettenartikel aus Kräutern (überwiegend Lavendel),
  • Lavendel – Lavendelöl in Flaschen, Säckchen mit Lavendelblüten,
  • Kräuter der Provence,
  • Olivenöl,
  • Wein – rot, weiß oder rose. In der Camargue: vin de Sable,
  • Reis aus der Camargue,
  • Stierwurst – luftgetrocknet, kann ziemlich lange aufbewahrt werden. Man bekommt sie auch günstig auf dem

      Wochenmarkt in Tarascon (dienstags),

  • Honig – besonders empfehlenswert sind: Lavendelhonig, Gariguehonig, Thymianhonig oder Rosmarinhonig,


  • Kernseife aus Marseille,
  • Lederwaren aus der  Camargue


Provence / Camargue - Glossar

Affinage - das Nachreifen beim Käse, bis der optimale Zeitpunkt für den Verzehr erreicht
wird. Beim Wein das Nachreifen in Flaschen.

Aioli - Mayonnaise mit Knoblauch, als Würze, die zu kaltem Fleisch, Gemüse oder als Beilage beim Aperitif gereicht wird. 

Auch als  Freitagsmenü in vielen Lokalen.

Anchoiade - Anchovis-Püree mit Olivenöl und Kapern.

Bodega - ein typisch provenzalisches, kleines Café.
Bouvine - Herde frei lebender Stiere der Camargue.

Course camarguaise - eine kämpferische und spielerische Auseinandersetzung von Stier und Mensch der Arena - ohne Todesfolge für den Stier. Der Stier ist ca. 15 Minuten in der Arena und wird danach wieder auf die Felder gebracht. Auf den Hörnern hat er farbige Bänder, die von den Weißgekleideten Razateurs abgezogen werden. Der Razateur, der die meisten Cocards  abgezogen hat ist der Gewinner. Am Ende der Saison werden die besten ausgezeichnet.

Enciero - Freilassen der Stiere in der Stadt.

Feria - traditionelles Fest mit Stierkämpfen.
Ferrade - Brandmarken der jungen Stiere.
Ganaderia - Stierzucht.

Gardian - Stier- und Pferdehirte.
Die berittenen Cowboys der Camargue sind die eigentlichen Herren der Landschaft im Rhône-Delta. Herren über rund 5000 Camargue-Pferde, von denen viele frei leben und der noch zahlreichen Camargue-Stiere. Am 1. Mai zur "Fête des Gardians" erhalten Ross und Reiter den Segen, bevor der traditionelle Umzug durch die Stadt beginnt.


Manade - Stierherde mit einheitlichen Brandzeichen. Bezeichnung für einen Hof in der Camargue.


Pena - Orchester mit Blasinstrumenten und Schlagzeug

Razateurs - Teilnehmer einer course camarguaise

Santons -  Um die Weihnachtszeit stellen die Provenzalen in ihren 

Haushalten Krippen mit Figuren in provenzalischen Kostümen auf. Sie sind mit sorgsam ausgesuchten handbedruckten Baumwollstoffen und anderen liebevollen Details bekleidet. Die Vorlagen liefert das Leben des frühen 19. Jhd. Die Idee der Weihnachtskrippe stammt aus Italien und  erreicht die Provence im 17. Jhd. Damals wurden die Krippenfiguren meist aus Holz geschnitzt und in den Kirchen ausgestellt. Als die Gotteshäuser in der Französischen Revolution geschlossen wurden, hielten die Krippen Einzug in die Bürgerhäuser.
J. Lagnel aus Marseille hatte zuerst die Idee, preiswerte Tonfigürchen in Gipsformen herzustellen und sie mit lebhaften Farben zu bemalen. So entstanden der Beruf des Santonier und in Marseille, Arles sowie Beaucaire Santonmärkte, die bis heute in der Weihnachtszeit abgehalten werden.
Der Name "Santon" kommt von dem provenzalischen santoùn, "kleiner Heiliger". Das stimmt nicht ganz, da die Krippen eine Vielzahl von "unheiligen", in der Weihnachtsgeschichte nicht erwähnten Personen enthalten, wie den Müller mit Esel, den Wasserträger, den Bettler, die Stickerin, die Markt-und Blumenfrau oder der Knoblauchverkäufer.

Etwas aus dem Netz


Tour de France 2024

Anfang Oktober wird immer der Verlauf der Tour de France bekennt gegeben. So ist es auch diese Jahr passiert - der Streckenverlauf 2024 steht nun fest. 

Beginn ist in Italien und das Ende nicht in Paris, sondern in Nizza. Grund: die Olympischen Spiele 2024 in Paris. 

















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