Verkehrs- und Bürgerverein
Elmshorn e.V.

Partnerstädte

Elmshorns Partnerstädte
Was haben die polnische Stadt Stargard, Tarascon in Frankreich, Raisio in Finnland und Wittenberge in Brandenburg gemeinsam? Sie sind Partnerstädte unserer Heimatstadt Elmshorn.
Durch regelmäßige Besuche und Teilnahme an Veranstaltungen vor Ort pflegen wir diese Partnerschaften und die hieraus entstandenen Freundschaften. Die Beteiligung des VBV an diversen städtepartnerschaftlichen Aktivitäten gehört schon zur Tradition, und das schon seit sehr vielen Jahren.
Förderung der Städtepartnerschaften ist ein wichtiges Anliegen des VBV.
Vor einigen Jahren ist der VBV beim Weihnachtsmarkt in Tarascon dabei gewesen.
Der Info- und Verkaufsstand wurde, zusammen mit den Vertretern der Stadt Elmshorn betrieben.
Zur Tradition gehören die Fahrten nach Stargard mit Gaben für  Kinder in fünf Kinderheim-Einrichtungen. 
Wie in den Jahren zuvor war die Zusammenarbeit mit der Elmshorner Stadtverwaltung ausgezeichnet. 

Um Herrn Peter Jepsen hat sich ein gutes Team gefunden, das Spaß an der weiteren Fortsetzung und Entwicklung 

am Austausch mit den Partnerstädten hat.







Tarascon in Frankreich

Lage: Südfrankreich
Einwohner: ca. 13.500
Partnerstadt seit 1987





Mitbringsel aus der Provence
In der Provence finden Sie wunderschöne Mitbringsel, für die Sie sich nicht finanziell
verausgaben müssen. Besonders geeignet sind Erzeugnisse, für die die Provence so
berühmt ist, wie:
·  Santons - Krippenfiguren aus Ton oder anderem formbaren Material. Diese Figuren gibt es in vielen

  Größen. Vorsicht, die kleinsten sind nicht immer die    billigsten. Auf die Verarbeitung ist zu achten,
·  Tonwaren, Fayencen – Kacheln, Geschirr und Gegenstände aus dünnem Ton, die mit Glasur

   überzogen sind,
·  Stoffe – in bunten Farben. In den Souleiado-Geschäften gibt es die berühmten, aber sehr teuren

  Stoffe. Man bekommt die Stoffe auch günstiger, es sollte jedoch auf die Qualität geachtet werden,

·  Handgeflochtene Körbe,
·  Bade- und Toilettenartikel aus Kräutern (überwiegend Lavendel),

·  Lavendel – Lavendelöl in Flaschen, Säckchen mit Lavendelblüten,

·  Kräuter der Provence,
·  Olivenöl,

·  Wein – rot, weiß oder rose. In der Camargue: vin de Sable,

·  Reis aus der Camargue,
·  Stierwurst – luftgetrocknet, kann ziemlich lange aufbewahrt werden. Man bekommt sie auch

  günstig am Tag der Abreise, auf dem Wochenmarkt in Tarascon (dienstags),

·  Honig – besonders empfehlenswert sind: Lavendelhonig, Gariguehonig, Thymianhonig

  oder Rosmarinhonig,
·  Kernseife aus Marseille,
·  Lederwaren aus der  Camarque


Provence - Glossar

Affinage - das Nachreifen beim Käse, bis der optimale Zeitpunkt für den Verzehr erreicht wird. Beim Wein das Nachreifen in Flaschen.
Aioli - Mayonnaise mit Knoblauch, als Würze, die zu kaltem Fleisch, Gemüse oder als Beilage beim Apperetif gereicht wird. Auch Freitagsmenue in vielen Lokalen.
Anchoiade - Anchovis-Püree mit Olivenöl und Kapern.

Bodega - ein typisch provenzalisches, kleines Café.
Bouvine - Herde frei lebender Stiere der Camargue.
Course camarguaise - eine kämpferische und spielerische Auseinandersetzung von Stier und
Mensch der Arena - ohne Todesfolge für den Stier.
Enciero - Freilassen der Stiere in der Stadt.
Feria - traditionelles Fest mit Stierkämpfen.
Ferrade - Brandmarken der jungen Stiere.
Ganaderia - Stierzucht.
Gardian - Stier- und Pferdehirte.
Manade - Stierherde mit einheitlichen Brandzeichen. Bezeichnung für einen Hof in der Camargue.
Pena - Orchester mit Blasinstrumenten und Schlagzeug
Razateurs - Teilnehmer einer corse camarguaise

Santons - um die Weihnachtszeit stellen die Provenzalen in ihren Haushalten Krippen mit Figuren in

provenzalischen Kostümen auf. Sie sind mit sorgsam ausge-

suchten handbedruckten Baumwollstoffen und anderen 

liebevollen Details bekleidet. Die Vorlagen liefert das Leben
des frühen 19. Jhd.
Die Idee der Weihnachtskrippe stammt aus Italien   und  erreicht die Provence im 17. Jhd. Damals wurden die Krippenfiguren meist aus Holz geschnitzt und in den Kirchen ausgestellt. Als die Gotteshäuser in der
Französischen Revolution geschlossen wurden, hielten die Krippen Einzug in die Bürgerhäuser. J. Lagnel aus Marseille hatte zuerst die Idee, preiswerte Tonfigürchen in Gipsformen herzustellen und sie mit lebhaften Farben zu bemalen. So entstanden der Beruf des Santonier und in Marseille, Arles sowie Beaucaire Santonmärkte, die bis heute in der Weihnachtszeit abgehalten werden.

Der Name Santon kommt von dem provenzalischen santoùn, "kleiner Heiliger". Das stimmt nicht ganz, da die Krippen eine Vielzahl von "unheiligen", in der Weihnachtsgeschichte nicht erwähnten Personen enthalten, wie den Müller mit Esel, den Wasserträger, den Bettler, die Stickerin, die Markt- und Blumenfrau oder der Knoblauchverkäufer.